Die heurige Wiener Reparaturbon-Förderung war wieder ein riesiger Erfolg: Die zur Verfügung gestellten Fördermittel sind bereits ausgeschöpft – das heißt, dass keine weiteren Bons von der Homepage mehr heruntergeladen werden können, informiert Klima-Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) in einer Aussendung.
Der Reparaturbon kann für Dienstleistungen in Betrieben eingelöst werden, die Partner des Förderprogramms sind. Die Reparatur wird mit bis zu 50 Prozent, aber maximal 100 Euro der Bruttokosten gefördert. Auch für die Erstellung eines Kostenvoranschlages wird bis zu 100 Prozent aber maximal 55 Euro brutto gezahlt, sofern die Reparatur unterbleibt. Der Förderbetrag wird sofort von der Rechnung abgezogen.
"Dieser Run auf unsere Unterstützung von Reparaturen beweist wieder, wie wichtig den Wienerinnen und Wienern Kreislaufwirtschaft im Alltag ist. Reparaturen retten nicht nur liebgewonnene Gegenstände – sie sind auch ein aktiver Beitrag zum Schutz unseres Klimas", freut sich Czernohorszky.
Seit Beginn des Förderprogramms wurden bis jetzt 59.845 Gegenstände repariert und 3.379 Tonnen CO2 eingespart. Das entspricht einer Waldfläche von etwa 259 Hektar. Wer bereits einen Bon bezogen hat, kann diesen noch – solange er gültig ist – weiter einlösen. Das Gültigkeitsdatum ist auf dem jeweiligen Bon vermerkt.
Wer daheim noch kaputte Gegenstände hat, braucht aber weiterhin nicht gleich etwas Neues zu kaufen: Die Mitglieder des Wiener Reparaturnetzwerkes stehen mit über 150 Fachbetrieben bereit. Die Umweltberatung, die das Netzwerk seit 1999 koordiniert, informiert, welcher Betrieb den aktuellen Reparaturwunsch erfüllen kann.
Mehr Infos gibt es unter wien.gv.at/umwelt/reparaturmoeglichkeiten-flohmaerkte-einrichtungen, reparaturnetzwerk.at und umweltberatung.at/.