Bei "Bares für Rares" kam es am Dienstag zu einer echten Überraschung: Christiane und Tanja brachten ein elegantes Armband samt passenden Ohrhängern mit. Die Stücke sind ein Familienerbstück – ursprünglich hatte eine Freundin der Großmutter, die in der Schweiz ein Juweliergeschäft führte, den Schmuck verschenkt.
Die Expertise enthüllte wahre Kostbarkeiten: 18-karätiges Gold, Platin, Rosendiamanten, Saphire und Smaragde. Die feine geometrische Gestaltung stammt aus den 1910er- bis 1920er-Jahren – echte Art-déco-Raritäten. Punzen und Marken deuten darauf hin, dass der Schmuck vermutlich in Österreich, möglicherweise sogar in Wien, gefertigt wurde.
Die beiden Verkäuferinnen wünschten sich 1.300 Euro. Doch Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel setzte deutlich höher an: Die Ohrhänger wurden auf 800 bis 900 Euro geschätzt, das Armband auf 1.300 bis 1.500 Euro – macht zusammen bis zu 2.400 Euro.
Im Händlerraum wurde schnell klar: Um diesen Schmuck kämpfen gleich mehrere Interessierte. Die Gebote sprangen von 1.000 über 1.800 und 2.000 bis auf 2.500 Euro. Schließlich lagen 2.600 Euro auf dem Tisch.
Christiane und Tanja schlugen ein und verkauften das Ensemble damit sogar 200 Euro über der oberen Expertenschätzung – und mehr als das Doppelte ihres ursprünglichen Wunschpreises. Ein glücklicher Tag für die beiden Erbinnen.