Wiener Schwestern "zu dick" für Club von Martin Ho

Disco
Discoistock (Symbolbild)
Im Gegensatz zu ihrer Freundin durften die Schwestern Vivi und Liza S. nicht in Martin Hos Disco "Vie i Pee".

Sie wollten gemeinsam mit zwei anderen Freunden feiern, doch an der Tür von Martin Hos Club "Vie i Pee" war die Party schon wieder vorbei. Denn die Schwestern Liza (20) und Vivi S. (18) wurden vom Türsteher nicht in den Club gelassen. Die Frauen wollten dies nicht auf sich sitzen lassen und fragten nach dem Manager. 

"Nach einer halben Stunde kam ein junger Mann, der sich als Veranstalter vorstellte und teilte mir unter vier Augen mit, dass ich zwar in den Club dürfe, meine Freundinnen aber nicht. Sie wären zu dick“, berichtet Jessi, eine Freundin der Wiener Schwestern, im Gespräch mit der "Krone".

Schwestern fühlen sich diskriminiert

Die beiden Frauen würden nicht zum Image der Disco im zweiten Wiener Bezirk passen. Für die jungen Frauen eine bodenlose Frechheit. "Das war wahnsinnig demütigend. Es nagt noch immer an meinem Selbstbewusstsein“, sagt Liza. Auch ihre Schwester Vivi ist verletzt und am Boden zerstört: "Stärkere Männer dürfen ohne Probleme hinein. Dass es diese Art der Diskriminierung heute noch gibt, ist unvorstellbar."

Zu dem Vorfall erklärte das "Vie i Pee" gegenüber der "Krone": "Derzeit sind nur 75 Prozent Auslastung erlaubt. Wir stehen für Gemeinschaft, gegenseitigen Respekt und Vielfalt."

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account adu Time| Akt:
WienTanzPartyJugendKörperverletzungDiskriminierungFamilie

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen