Wiener Segler strandet wegen Corona im Meer

Segler Sebastian Kummer auf hoher See.
Segler Sebastian Kummer auf hoher See.Bild: privat

WU-Professor Sebastian Kummer musste mehrere Tage und Nächte durchsegeln, da er an keinem Hafen in Italien anlegen durfte. Er wartet nun auf eine Einreiseerlaubnis der Türkei.

Seit 7. März ist Sebastian Kummer nicht mehr an Land gegangen. Der Wiener, Vorstand des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik an der Wirtschaftsuniversität Wien, ist mit seinem Segelboot in griechisch-türkischen Gewässern gestrandet. Mitte Februar stach Kummer von La Rochelle in Frankreich aus in See. Ziel: Überstellung eines Katamarans in die Türkei.

"Als am 10.3. die Nachricht kam, dass wegen der Corona-Pandemie die Häfen in Italien geschlossen wurden, habe ich die Crew auf Mallorca aussteigen lassen und bin alleine weiter." Weil der 57-Jährige mittlerweile nirgends ankern darf, musste er mehrere Tage und Nächte durchsegeln. "Ich fahre unter türkischer Flagge und warte nun auf eine Einreiseerlaubnis, um das Boot in den Hafen zu bringen." Vorräte hat er genug: "Ich bin für die nächsten Wochen gut versorgt."

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