Durch mehrere Raubüberfälle auf Bankinstitute in Wien und Linz war der 35-Jährige bekannt geworden. Seit Mitte April saß der Wiener aufgrund seiner Taten in der Justizanstalt Josefstadt in Untersuchungshaft. Wie nun bekannt wurde, entdeckten Justizbeamte den leblosen Körper des Mannes inklusive Abschiedsbrief in seiner Zelle. Das berichtet die "Krone" am Donnerstagabend.
Insgesamt saß der Wiener bereits zehn Jahre seines Lebens wegen schweren Raubes hinter Gittern. Nach seiner Haftentlassung 2017 soll der Mann erneut eine kriminelle Laufbahn eingeschlagen haben. Der 35-Jährige soll insgesamt für sieben Raubüberfälle auf Geldinstitute in Wien und Linz verantwortlich sein.
Dabei ging der Mann stets nach demselben Muster vor. Mit einer Uzi-Maschinenpistole bedrohte der Serientäter die Angestellten und ergriff anschließend mit einem Scooter oder Fahrrad die Flucht. Im Anschluss an seine Coups soll er sich laut der "Krone" mit seiner Beute in Höhe von mehreren hunderttausend Euro für mehrere Wochen nach Costa Rica abgesetzt haben.
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Bei einigen seiner Überfälle trug der Mann eine traditionell islamische Burka und färbte seine Lippen rot. Neben schweren Raubes hätte sich der Mann auch wegen zweifachen versuchten Mordes verantworten müssen. 2018 feuerte der 35-Jährige mit seiner Schusswaffe auf einen Wachmann. Bei einem Coup zwei Jahre später schoss er einer flüchtenden Kundin in den Rücken.
Ein gescheiterter Überfall auf einen Geldboten brachte die Ermittler schließlich auf die Spur des Mannes. Ein Terroralarm rund um seine versteckte Uzi-Maschinenpistole und eine schusssichere Weste im Aufzugsschacht eines Gemeindebaus sorgten schlussendlich für seine Verhaftung. Dem Mann drohte eine mehrjährige Haftstrafe.