Wiener Skispringer wollen Schanze in Penzing

Bild: Wiener Stadtadler

Die Wiener Stadtadler wünschen sich eine eigene Sprungschanze in Wien. Mit Hilfe von Sponsoren und der Stadt Wien soll künftig ein Schanzenkomplex für Skispringer neben der Hohe-Wand-Wiese in Penzing entstehen, wie der ORF berichtet.

Die Springer des Vereins Wiener Stadtadler müssen für ihre Trainings regelmäßig per Bus bis zu 400 Kilometer zurücklegen. Das soll sich ändern. Die Stadtadler arbeiten jetzt ein Konzept für eine Schanze in Wien aus, mit dem sie an die Stadt als Finanzier herantreten möchten. Auch Sponsoren und der Verein sollen Geld bereitstellen. Falls die finanziellen Mittel für drei Schanzen nicht reichen, wäre es für die Stadtadler auch vorstellbar, sie in mehreren Etappen zu bauen.

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Die sportlichen Erfolge des Vereins bei der vergangenen Kindervierschanzentournee und bei den Europäischen Olympischen Jugendspielen in Rumänien würden eine Trainingsschanze in Wien rechtfertigen. Auch der Erfolg vom zeige, dass sich Nachwuchsarbeit auszahlt, so Christian Moser von den Wiener Stadtadlern.

In Wien würde es laut Moser viele optimale Standorte für eine Schanze geben. „Aus sportlicher Sicht wäre ein Standort im 14. Bezirk in der Nähe der Hohe-Wand-Wiese ideal, denn dort hat es schon einmal Sprungschanzen gegeben“, so Moser. Dort könnte eine Sprungschanze direkt ins windgeschützte Gelände verbaut werden.

Im Sommer wird meist in Mürzzuschlag in der Steiermark trainiert, im Winter auch in Bischofshofen und Saalfelden. Zusätzlich finden Konditions- und Koordinationstrainings in der Mittelschule Feuerbachstraße in Leopoldstadt und im Sportcenter Donaucity in Wien statt.

In Wien hat es bereits Skisprung-Events mit über 20.000 Besuchern gegeben. Sowohl auf dem Cobenzl als auch auf dem Kaasgraben und dem Himmelhof gab es zwischen 1928 und 1980 Sprungschanzen für Skispringer.

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