Wiener soll 14 Monate auf Arzttermin warten

Bild: schuetzenwirunserespitaeler.at/Screenshot
Herr M., 59 Jahre alt, hat starke Knieschmerzen, durch seinen früheren Beruf als Pflasterer sind die Gelenke kaputt.

Er muss Schmerzmedikamente nehmen, um den Alltag zu bewältigen. Auf eine Linderung seiner Schmerzen muss Herr M. vermutlich noch lange warten. In einem Antwortschreiben des Orthopädischen Spitals Speising, das auf gepostet wurde, heißt es: "Die durchschnittliche Wartezeit für Ihre Zuweisungsdiagnose beträgt 14 Monate" (!).

"Das ist eine Katastrophe", sagt Allgemein-Mediziner Franz Mayrhofer. "Die immer längeren Wartezeiten sind ein generelles Problem. Menschen, die jahrzehntelang Beiträge eingezahlt haben, wird vermittelt: Du musst dich in der Schlange anstellen", sagt Mayrhofer.

Herr M. kann nicht in den privaten Bereich ausweichen, weil er das Geld dazu nicht hat. "Der Zugang zu Leistungen wird immer schwieriger", klagt Mayrhofer an.

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