Wiener SPÖ: Versuch der Versöhnung am Mittwoch

Bild: Denise Auer

Beim Fraktionsausschuss am Mittwoch sollen in der Wiener SPÖ einige Entscheidungen gefällt werden, Bürgermeister Michael Häupl soll seine Nachfolge festlegen. Eine Trennung von Parteivorsitz und Bürgermeisteramt, wie von Häupl selbst erwähnt, steht zudem im Raum. Außerdem fordern Funktionäre wieder mehr Zuwendung zu Sachthemen.

Beim Fraktionsausschuss am Mittwoch sollen in der Wiener SPÖ einige Entscheidungen gefällt werden,  Bürgermeister Michael Häupl soll seine Nachfolge festlegen. Eine Trennung von Parteivorsitz und Bürgermeisteramt, wie von Häupl selbst erwähnt, steht zudem im Raum. Außerdem fordern Funktionäre wieder mehr Zuwendung zu Sachthemen.

"Erneut alles vertagen, das geht nicht mehr", so Häupls Kritiker, die noch vor dem Parteitag am 29. April ein Ende des Konflikts innerhalb der Roten in Wien fordern. Neben Wohnbaustadtrat Michael Ludwig zählen zu diesen Reformern zehn SPÖ- Bezirkschefs, unter ihnen auch der Donaustädter Bezirks- Kaiser Ernst Nevrivy oder die SPÖ- Chefs von Simmering und Liesing, Harald Troch und Christian Deutsch.

Zudem wollen die Realos der Fraktion wieder eine "starke Besetzung jener Themen, die Tag für Tag tatsächlich die Wiener beschäftigen" - etwa Integration, Kriminalitätsbekämpfung oder Schul- bzw. Kindergartenplätze zu bekommen.

Häupl sei verärgert, dass jetzt auch Andere über die Zukunft der Wiener SPÖ mitreden wollen.

Mit Häupl würden noch zwei Wiener Politgrößen ganz gern auch diese Eskalation einfach aussitzen: Finanzstadträtin Renate Brauner und Landtagspräsident Harry Kopietz. Beiden ist klar, dass ein Wechsel an der Spitze auch ihre Politkarrieren mittelfristig beenden würde.

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