Nach über zwei Jahren Pandemieerfreut sich der heimische Tourismus derzeit über eine Atempause. Auch wenn in Wien weiterhin die Maskenpflichtim öffentlichen Verkehr aufrecht ist, so strömen nun wieder viele Urlauberinnen und Urlauber in die Bundeshauptstadt.
Während der letzten zwei Jahre erlebte die Tourismusbrancheeinen heftigen Einbruch. Insbesondere der Städtetourismus wurde stark von den Lockdowns und den anderen Corona-Maßnahmen getroffen. Zumindest vorerst ist jedoch wieder Besserung in Sicht.
"Seit Ostern geht die Kurve der Nächtigungen wieder steil nach oben, wir erleben seit dieser Zeit wieder einen deutlichen Anstieg an Buchungen", freuen sich Branchenbedienstete im Interview mit "Wien heute". Mittlerweile liegt die Buchungslage wieder bei 70 Prozent des Vor-Corona-Niveaus.
Derzeit würden besonders viele Deutsche, Italiener, Spanier, aber auch heimische Touristen nach Wien reisen. Auch mehrere Amerikanerinnen und Amerikaner würden nun wieder die Stadt besuchen. "Wir sind das erste Mal hier, wir hätten nicht gedacht, dass die Stadt so schön ist, mit ihrer ganzen Kultur und den alten Gebäuden", erzählt ein deutsches Paar dem ORF-Wien.
Der Tourismus kämpft jedoch trotz steigender Buchungen und Beliebtheit mit dem alten Problem des Personalmangels. Derzeit würden in fast allen Bereichen offene Stellen unbesetzt sein. Die Eröffnung des Hotels Capricorno musste etwa aufgrund fehlenden Personals sogar verschoben werden. Bei steigenden Touristenzahlen, die auch für die kommenden Wochen erwartet werden, braucht es jedoch auch Busfahrer, Tourguides, Kellner und Hoteliers, die nun dringend gesucht werden.