Wiener verzichten auf Kofferträger–Service

Die ÖBB-Dienstmänner wird man am Hauptbahnhof nicht mehr sehen.
Die ÖBB-Dienstmänner wird man am Hauptbahnhof nicht mehr sehen.Bild: ÖBB

Bis vor kurzem testete die ÖBB am Hauptbahnhof den „Gepäcktransport zum Zug"-Service. Das Interesse soll groß gewesen sein, aber das Angebot nahmen nur wenige an.

Laut wien.orf nahm die ÖBB sogar eine erhebliche Preissenkung vor, um den Dienst für die Reisenden attraktiver zu machen: Der 15-minütige Kofferträger-Service sollte nur noch 5 statt 7 Euro kosten. Doch fand die Idee bei der Zuggästen wenig Anklang. „Das Interesse war groß zu Beginn. Viele fragten nach, wie der Dienst funktioniert. Leider hat sich das Interesse nicht in den Buchungszahlen niedergeschlagen. Wir sind dabei zu evaluieren, wieso es nicht geklappt hat", so die ÖBB-Sprecherin Juliane Pamme gegenüber "Heute".

Auf Ideensuche

Die Pressesprecherin erklärte, dass man auf der Suche nach neuen Ideen sei und überlegt, wie der Kofferträger-Dienst in bestehende Angebote eingebaut werden kann. Viel erfolgreicher läuft es hingegen für das "Haus-Haus-Gepäck"-Service. Ein Angebot, das vor allem von Zugreisenden in Anspruch genommen wird, die nicht ihr ganzes Gepäck von Zuhause bis zur Reisedestination schleppen wollen. Gegenwärtig wird das Gepäck im Inland nach Deutschland, Schweiz und Südtirol mitgeschickt. Eine Ausweitung auf weitere Länder ist momentan nicht geplant.

(bai)

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