Wiener wollte wegen Corona-Test in Schule schießen

Großeinsatz in Wien-Simmering
Großeinsatz in Wien-SimmeringLeserreporter
Polizei-Einsatz gleich am ersten Schultag: In der Simmeringer Hauptstraße rückten Beamte aus, da ein Vater wegen eines Covid-Tests schießen wollte.

Wie jetzt bekannt wurde, brannten einem Simmeringer gleich am ersten Schultag die Sicherungen völlig durch. Montag, gegen 09:30 Uhr wurden Polizisten der Polizeiinspektion Simmeringer Hauptstraße zu einer Schule beordert. Eine Lehrerin der Schule hatte den Notruf gewählt und den Beamten gegenüber angegeben, ein Vater eines Schülers habe gedroht, seine "Puffn" zu holen und auf Personen schießen zu wollen. Hintergrund: Der Mann war informiert worden, dass er für die Teilnahme am Elternsprechtag einen negativen Corona-Test vorweisen müsse.

Waffenverbot verhängt

"Die Beamten begaben sich umgehend zur Wohnadresse des Beschuldigten, einem 43-jährigen österreichischen Staatsbürger", so Polizeisprecher Markus Dittrich am Mittwoch. "Der Mann gab an, seinen Unmut über die Corona-Maßnahmen geäußert zu haben, bestritt jedoch den Vorwurf." Bei einer Durchsuchung fanden die Polizisten keine Schusswaffe bei ihm. Nach polizeilicher Einvernahme wurde der 43-Jährige über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien auf freiem Fuß angezeigt. Darüber hinaus wurde ein Waffenverbot verhängt.

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