Wienerin durfte ihren Sohn nicht ins Spital begleiten

Unfall-Krankenhaus Meidling
Unfall-Krankenhaus MeidlingAUVA
Ein 16-Jähriger Wiener wurde bei einem Moped-Unfall verletzt – seine Mutter durfte nicht mit ins Spital. Die AUVA erklärt, warum sie nicht reinkam.

Nach einem Moped-Unfall fuhr der Wiener Roland F. (16) ins Spital, weil er Schmerzen in Armen, Händen und im Rücken verspürte. Seine Mama Regina F. (beide Namen geändert) begleitete ihn zum Unfall-Krankenhaus Meidling. Dort ließ man die Wienerin jedoch nicht hinein.

Ein Grund wurde der besorgten Mutter nicht genannt 

"Beim Eingang erklärte man mir ohne Angabe von Gründen, dass ich als Begleitperson nicht mitgehen darf", ärgert sie sich in "Heute". "Es geht nicht darum, dass er das nicht allein schaffen würde, aber er ist minderjährig und hatte Schmerzen. Ich denke nicht, dass er sich nach einem Unfall konzentrieren kann und sich alles merkt, was man ihm sagt."

Keine Begleitpersonen unter Corona-Sicherheitsbestimmungen

Auf "Heute"-Anfrage klärte ein AUVA-Sprecher auf: "Der Grund, warum Jugendliche ab 15 Jahren derzeit ohne Begleitung ins Spital müssen, wenn sie nicht mit der Rettung kommen, liegt an den Corona-Sicherheitsbestimmungen." Im Namen des Spitals hält er fest: "Wir bedauern, dass die Familie nicht ausreichend vom Portier des Krankenhauses darüber informiert wurde, warum sie nicht reindurfte." Mama Regina wartete drei Stunden auf ihren Sohn, der mit Prellungen und einer durchwachsenen Erfahrung davonkam.

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