Wienerin klagt: "Meine Bank ließ mich mehrmals sterben"

Ihre Bank erklärte sie zweimal für tot. Zum Glück ist Katharina Z. lebendig und wehrt sich nun.
Ihre Bank erklärte sie zweimal für tot. Zum Glück ist Katharina Z. lebendig und wehrt sich nun.Sonia Rosenitsch
Katharina Z. will wieder leben: Nach dem Tod ihrer Mutter und ihres Opas wurde sie selbst von ihrer Bank als "verstorben" erklärt – zweimal. Sie erlitt einen Schock und fordert Schadensersatz.

Sie ist putzmunter, doch ihr Geldinstitut will das nicht wahrhaben. Das Konto von Katharina Z. (33) wurde innerhalb weniger Wochen gleich zweimal aus demselben, unglaublichen Grund gesperrt: Ihre Bank erklärte sie für "verstorben". Für die gebeutelte Wienerin ist das mehr als ein skurriler Irrtum – sie musste kurz zuvor ihre engsten Angehörigen, Mama und Opa, zu Grabe tragen.

"Ich habe durch die Sperre eine Depression erlitten"

Nach einem Nervenzusammenbruch verschlechterte sich der Zustand der jungen Frau: "Ich habe durch die neuerliche Sperre eine schwere Depression erlitten und deswegen auch meinen Job verloren." Nun klagt sie auf Schmerzensgeld, denn die Bank lehnte eine außergerichtliche Lösung ab.

"Meiner Mandantin blieb nur der Weg vor Gericht, auch wenn dieser belastend ist. Man darf sich von großen Unternehmen, für die man nur eine Nummer und kein Mensch zu sein scheint, nicht alles gefallen lassen", erklärt Katharina Z.s Rechtsanwalt Thomas Fraiß.

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