Wien

Nach Shitstorm bleibt’s bei "Wienerinnen Linien"

"Jetzt erst recht!" Zum Weltfrauentag hat das Unternehmen seinen Namen geändert, das freut nicht jeden. Bösen Botschaften kontert man auf Twitter.
17.03.2022, 14:49

Die Wiener Linien haben mit ihrer Kampagne zum Frauentag am 8. März für Aufsehen gesorgt. Für den öffentlichen Auftritt des Unternehmens wurde das Logo auf allen Social Media Kanälen in "Wienerinnen Linien“ geändert. Die Namensänderung soll ein Zeichen für Frauen und Gleichberechtigung setzen. "Das hat einige Menschen geärgert. Wir finden aber, dass Sprache wichtig ist und werden den Namen deshalb noch etwas länger behalten", wie man nun auf Twitter bekanntgibt.

"Heute" erfuhr auf Anfrage, dass der neue Name trotz negativer Kommentare noch bis Ende März bleiben soll: "Wir haben für die Aktion viel Zuspruch erhalten", erklärt eine Sprecher. Auf dem geposteten Bild sind einige der verärgerten Kommentare zu lesen, etwa, ob man auf männliche Fahrgäste keinen Wert mehr läge. Die Botschaft "Jetzt erst recht" steht direkt darunter: "Es ist uns wichtig, mit der Aktion ein Zeichen zu setzten. Selbstverständliche freuen wir uns über alle, die mit uns mitfahren. Männer, Frauen, Transgender-Personen und viele mehr", so die Sprecherin der "Wienerinnen Linien".

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