Wienerlied-Festival regt Heurigenwirte auf

Bild: wean hean

Heurigenwirt Franz Hengl (72) und seine Kollegen sind empört über den "Scheiß-Prospekt" des Wienerliedfestivals "Wean Hean", das mit einem Kebapstand in Grinzing und der Überschrift "(End)station Sehnsucht" wirbt. Auf "Heute.at" schüttet Hengl sein Herz aus.

Heurigenwirt Franz Hengl (72) und seine Kollegen sind empört über den "Scheiß-Prospekt" des Wienerliedfestivals "Wean Hean", das mit einem Kebapstand in Grinzing und der Überschrift "(End)station Sehnsucht" wirbt. Auf "Heute.at" schüttet Hengl sein Herz aus.

Das Wienerliedfestival "Wean Hean" setzt es sich zum Ziel, die Wiener Liederkultur zu feiern. Die Grinzinger Heurigenwirte, allen voran Heurigen-Ikone Franz Hengl, sind hingegen empört über den Prospekt, den die Veranstalter in den Grinzinger Geschäften auflegen ließen. Ausgerechnet mit einem Kebap-Stand wirbt das Festival.

Sofort schrieen die verstimmten Unternehmer auf. "Scheiß-Prospekt" und "rufschädigend" sind nur zwei der Wörter, die Hengl zu dem Thema entfleuchen. Obgleich in Medien bereits von Versöhnung die Rede ist, will Hengl davon nichts wissen.

Kebap-Standl als Titelbild des "Scheiß-Prospektes"

"Des Kebap-Standl wolln wir nicht", erklärt Hengl im Gespräch mit Heute.at. Außerdem will er nicht auf sich sitzen lassen, dass das Wienerlied nur an diesen wenigen Tagen im Jahr, während das Festival stattfindet, gefeiert wird, wo doch in den Grinzinger Heurigen das ganze Jahr lang traditionell Wiener Musik gespielt wird.

Die  Veranstalter ("Das ist eine Deutsche, die will uns erklären, was Wiener Musik ist") versprachen, ihre Werbekampagne im kommenden Jahr mit den Grinzingern abzusprechen.

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