Wienern wird Auslands-Impfung nicht anerkannt

Viele haben nach Auslands-Impfungen in Österreich Probleme.
Viele haben nach Auslands-Impfungen in Österreich Probleme.Picturedesk
Für Goran wurde das Jaukerl zum Hürdenlauf. Der Wiener erhielt im Ausland den Piks, doch jetzt will ihm die Impfung keiner in den Impfpass eintragen. 

Die Erzählungen gleichen einander: Im Ausland geimpft, in Österreich wird das Jaukerl aber nicht in den Impfpass eingetragen. Einige "Heute"-Leser bekommen diese behördlichen Nebenwirkungen zu spüren, einer davon ist der Wiener Goran. "Wir wollten mit der Immunisierung nicht mehr länger warten und entschlossen uns, uns mit BioNTech/Pfizer in der serbischen Hauptstadt Belgrad impfen zu lassen", so der 47-Jährige im "Heute"-Gespräch.

Nachdem das erledigt war, versuchte die Familie tagelang, ihr Jaukerl im österreichischen Impfpass eintragen zu lassen – doch das gestaltete sich äußerst schwierig. "Egal, wohin ich gehe oder wo ich anrufe, weder meine Hausärztin noch die Behörden fühlen sich zuständig. Ich werde immer nur an eine andere Stelle weitergeschickt", ärgert sich Goran.

Ärzte dürfen Impfung nachtragen

Wie das Gesundheitsministerium auf Nachfrage bestätigte, muss die Eintragung ins nationale Impfregister vom Haus- bzw. Amtsarzt oder von der Impfstelle selbst erfolgen. Einzige Voraussetzung: Die Impf-Dokumentierung muss vorgelegt werden können und der Impfstoff in der EU zugelassen sein. Nun appellierte auch die Ärztekammer, Impfungen aus dem Ausland einzutragen: "Neben der Verpflichtung, Covid-19-Impfungen, die seit 27.12.2020 verabreicht wurden, nachzutragen, dürfen Ärzte (im Ausland) verabreichte und schriftlich dokumentierte Impfungen nachtragen."

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