Wiens Bürgermeister beim trilateralen Gipfeltreffen

Wiens Bürgermeister Ludwig beim trilateralen Gipfeltreffen in der Schweiz
Wiens Bürgermeister Ludwig beim trilateralen Gipfeltreffen in der SchweizBild: zVg
Die Bürgermeister der drei deutschsprachigen Hauptstädte Bern, Berlin und Wien trafen sich zum Drei-Länder-Dialog.

Die Stadtoberhäupter von Bern, Berlin und Wien haben sich heute, Freitag und gestern, Donnerstag, zum trilateralen Gipfeltreffen in der Schweizer Hauptstadt getroffen. Der Stadtpräsident von Bern, Alec Graffenried, hatte den Wiener Bürgermeister und Landeshauptmann Michael Ludwig und den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, zum Drei-Länder-Dialog eingeladen.

Fokus auf Smart City und direkte Demokratie

Neben intensiven politischen Gesprächen stand insbesondere der Erfahrungsaustausch der drei Städte in den unterschiedlichsten Bereichen der kommunalen Entwicklung auf dem Programm. Die Arbeitsgespräche zu Themen wie Smart City, Direkter Demokratie und Partizipation wurden durch Exkursionen ergänzt. Bei einem Besuch im Haus der Religionen und einem Ausflug ins Grimselgebiet im Berner Oberland zum Kraftwerk Oberhasli wurden Erfahrungen und Know-how der drei Städte ausgetauscht. Ziel des Gipfeltreffens war es, die Zusammenarbeit zwischen den europäischen Hauptstädten zu stärken: "Viele Städte haben ähnliche Herausforderungen und Probleme, aber Hauptstädte haben zusätzliche Fragestellungen zu bewältigen", sind sich die drei Stadtoberhäupter von Bern, Berlin und Wien einig. "Im Dialog tauschen wir uns aus und profitieren auch von den jeweiligen Erfahrungen der anderen."

Nachaltigkeit und ökolögische Städte der Zukunft

Bürgermeister Michael Ludwig, der auch Präsident des österreichischen Städtebundes ist, betonte: "Städte spielen in Europa eine zentrale Rolle. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung leben in städtischen Ballungsräumen." Insbesondere im Bevölkerungswachstum und in Fragen des Klimaschutzes sieht Bürgermeister Ludwig die gemeinsamen Herausforderungen. Wien nehme sich dabei auch andere Städte als Vorbild – um auch von anderen zu lernen. „Gerade die die Entwicklung zur Smart City, zu einer nachhaltigen und ökologischen Stadt der Zukunft, ist von ganz besonderer Bedeutung. Hier nehmen wir uns sehr gerne die Erfahrungen anderer Städte als Beispiel. Denn es geht uns darum, eine funktionale und soziale Durchmischung zu erreichen", sagte Bürgermeister Ludwig. Er hob vor allem hervor, dass es wichtig sei, "dass wir unser gemeinsames Engagement im Klimaschutz in Verbindung mit der Stärkung des Wirtschaftsstandortes und mit den sozialen Fragen setzen. Denn nur so ist eine ökologische Weiterentwicklung zu erreichen."

Ludwig: "Gemeinsam statt einsam"

Ludwig unterstrich, dass man sich gemeinsam dafür einsetzen werde, dass die Städte in Zukunft deutlich mehr Gehör finden – in Europa und innerhalb der Europäischen Union. (no)

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