Ganz Wien ist bald eine Parkpickerlzone

 Parkraumüberwachung in Wien. (Symbolbild)
Parkraumüberwachung in Wien. (Symbolbild)Juerg Christandl / KURIER / picturedesk.com
Das flächendeckende Modell soll 2022 einheitliche Parkdauer und gleiche Tarife in allen Bezirken bringen. Eine Teuerung ist derzeit nicht geplant. 

"Fleckerlteppich" ade! Verkehrsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) hat am Mittwoch - gemeinsam mit den Vorstehenden der roten Flächenbezirke - den Startschuss zum wienweit einheitlichen Parkpickerl gegeben. Derzeit gelten in inneren Bezirken Parkzeiten von 9 bis 22 Uhr (Kosten 120 Euro pro Jahr). Welche neuen Zeiten und Preise kommen werden, ist aber noch nicht fixiert.

ÖVP zeigt sich "extrem enttäuscht"

Die konkrete Umsetzung geht sich heuer nicht mehr aus. Die MA 46 muss die Situation in den noch pickerlfreien Bezirken Hietzing, Floridsdorf, Donaustadt und Liesing bis Sommer erheben. Abwesend war am Mittwoch nur Hietzings ÖVP-Bezirkschefin Silke Kobald. Im ORF-Interview zeigte sie sich vom SPÖ-Vorstoß "extrem enttäuscht", der Bezirk wird aber wohl mitziehen, sonst wäre Hietzing der "Gratis-Dauerparkplatz für ganz Wien". 

Der Preis des Parkpickerls soll nicht erhöht werden. Eine Neuregelung für Kurzparkzonen und Parkscheine ist noch kein Thema. Die Anrainerparkzonen bleiben. Wo etwa Überlappungszonen verlaufen werden und was die Neuerung für Siedlungsgebiete in Randbezirken bedeutet, ist noch offen. 

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