Wienweites Parkpickerl steht kurz vor der Präsentation

Eine Kontrolleurin im Einsatz: Parksheriffs werden die Parkpickerl ab 2022 in allen Bezirken Wiens kontrollieren müssen.
Eine Kontrolleurin im Einsatz: Parksheriffs werden die Parkpickerl ab 2022 in allen Bezirken Wiens kontrollieren müssen.picturedesk.com/Kurt Molzer
Das flächendeckende Parkpickerl kommt! Schon in einer Woche könnte der Plan präsentiert werden, heißt es aus dem Büro von Stadträtin Ulli Sima (SPÖ).   

Nach jahrelangen Verhandlungen könnte es jetzt schnell gehen: Gegenüber "Heute" bestätigt man gute und intensive Gespräche mit den Bezirken für ein einheitliches Parkpickerl. Schon in einer, spätestens zwei Wochen soll das Konzept dann der Öffentlichkeit präsentiert werden. Geplant ist, das bestehende Modell auf alle Bezirke auszuweiten, um Verdrängungseffekte zu vermeiden und das Platzproblem mit Pendlern und Dauerparkern gemeinsam zu regeln.

Kein Zonen-Modell für Wien

Der Plan für ein Stufenmodell mit unterschiedlichen Tarifen scheint damit vom Tisch. Das Konzept sah vor, dass für Parken in den Innenbezirken mehr zu bezahlen ist als in den Außenbezirken. Fixiert ist die Neuregelung jedenfalls für 2022 im rot-pinken Regierungsprogramm von SPÖ und NEOS - keine leichte Aufgabe. An der Reform des "Fleckerlteppichs" scheiterte schon die letzte Stadtregierung von SPÖ und Grünen. 

Pickerl-Chaos sorgt für Verwirrung

Anstoß für den erneuten Anlauf ist der Vorstoß in Simmering, das Parkpickerl im Alleingang auf den ganzen Bezirk auszuweiten - und Liesing würde mitziehen. Den Durchblick beim Pickerl-Chaos zu behalten ist für Autofahrer aber schon jetzt schier unmöglich geworden: Die unterschiedlichen Regeln in den Bezirken und Grätzl sowie Sonderzonen und Ausnahmen wie dem Anrainerparken sorgen seit langem für Verwirrung und Geldstrafen. 

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