Mordfall Susanna (14) - Verdächtiger freigelassen

Im Fall der ermordeten Susanna in Wiesbaden ist Donnerstagabend einer der Tatverdächtigen wieder auf freiem Fuß.

Gegen einen 35-jährigen Asylwerber aus der Türkei bestehe laut neuesten Ermittlungserkenntnissen kein dringender Tatverdacht mehr, so Oberstaatsanwalt Oliver Kuhn.

Der Mann habe das Justizgebäude bereits wieder verlassen und dürfe sich frei bewegen. Die Ermittler erhoffen sich nun weitere Erkenntnisse von der Obduktion der ermordeten 14-Jährigen.

Auch die Auswertung der DNA-Spuren soll weitere offene Fragen zu dem Mordfall klären. Die Ermittler waren zunächst davon ausgegangen, dass zwei Männer Susanna in Wiesbaden vergewaltigt und ermordet hatten.

Fahndung nach Ali B. läuft

Am Donnerstag hatte die Polizei bei einer Pressekonferenz ein Foto des dringend Tatverdächtigen Ali B. veröffentlicht - "heute.at" berichtete.

Gemeinsam mit seiner Familie soll der Flüchtling aber in den Irak geflohen sein. Unter falschem Namen reisten sie von Düsseldorf nach Istanbul, dann in den Irak.

Der 20-Jährige ist polizeibekannt. Ali B. kam im Herbst 2015 nach Deutschland und wurde anschließend mehrmals straffällig. So soll der junge Mann unter anderem Frauen beleidigt haben und auch in Schlägereien verwickelt gewesen sein. Auch bei einem Raub soll B. seine Finger im Spiel gehabt haben.

Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Mörder von Susanna läuft auf Hochtouren. Die 14-Jährige wurde seit 22. Mai vermisst. Am Mittwoch wurde schließlich ihre Leiche in einem Gebüsch neben Bahngleisen gefunden. Susanna wurde vergewaltigt und erdrosselt.

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