Wieselburger Messe nach zwei Jahren Pause eröffnet

Beim Messerundgang besuchten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf unter anderem den Stand des Bildungszentrums Pyhra.
Beim Messerundgang besuchten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf unter anderem den Stand des Bildungszentrums Pyhra.NLK/Pfeiffer
Nach zwei Jahren Pause wurden die Ab Hof-Messe und die Wieselburger Messe am Donnerstag feierlich von Landeshauptfrau Mikl-Leitner eröffnet.

Bedingt durch die Corona-Pandemie fand zwei Jahre lang die Wieselburger Messe nicht statt. Am heutigen Donnerstag wurde die diesjährige Ab Hof-Messe und die Wieselburger Messe von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gemeinsam mit LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Niederösterreichs Landwirtschaftskammer-Präsident Johannes Schmuckenschlager und Messepräsident Uwe Scheutz eröffnet. Bis Sonntag ist die Messe geöffnet.

Eröffnungsrede von Mikl-Leitner

„Wenn wir heute hier zusammenkommen, dann müssen wir sagen, dass wir das in äußerst herausfordernden Zeiten tun. Herausfordernde Zeiten mit Unsicherheiten und ganz vielen Fragezeichen“, sagte Mikl-Leitner und sprach damit die sicherheitspolitischen Unsicherheiten an aufgrund des Ukraine-Krieges, die wirtschaftspolitischen Herausforderungen aufgrund der Teuerung sowie gesundheitspolitische Herausforderungen, weil man nicht wisse, wie lange das Coronavirus eine Atempause vergönne. Vor allem die Pandemie und der Krieg haben Auswirkungen auf alle Lebensbereiche.

„Es wird uns vor Augen geführt, wie abhängig wir von weltweiten Entwicklungen und Lieferketten sind, wie fragil diese Lieferketten sind und wie wichtig es daher ist, produzierende Unternehmen bei uns in Österreich, vor allem auch in Niederösterreich zu haben. Und zu den wichtigsten produzierenden Unternehmen gehören die Landwirte“, sagte sie. Umso wichtiger sei es, dass man heute ein starkes Signal der Land- und Forstwirtschaft aussenden könne. „Dass wir heute die Wieselburger Messe und die Ab Hof Messe eröffnen können“, führte die Landeshauptfrau aus.

450 Aussteller

Zugleich betonte sie, dass die Landwirte nicht nur die Lebensmittelproduktion garantieren und Verantwortungsträger für gepflegte Landschaften, sondern auch große Innovatoren und Investoren seien. „Sie sind der beste Beweis, dass sich Tradition und Innovation nicht ausschließen. Dass Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Innovation in ihren Händen liegen“, unterstrich die Landeshauptfrau und verwies darauf, dass man sich bei den 450 Ausstellerinnen und Ausstellern selbst davon überzeugen könne. „Die Wieselburger Messe ist der Marktplatz voller Kompetenz, auf dem man sich wertvolle Tipps und Ideen von Expertinnen und Experten holt und versucht, diese zu Hause umzusetzen“, so Landeshauptfrau Mikl-Leitner.

Uwe Scheutz, der heute die letzte Wieselburger Messe in seiner Funktion als Messepräsident eröffnete, meinte: „Nach zwei Jahren pandemiebedingter Ruhe ist es eine ganz besondere Freude, mit einem fulminanten Programm unsere Gäste zu begrüßen. Das ‚Gemischte Doppel‘ mit Ab Hof Messe und Wieselburger Messe ist das Beste aus zwei Welten. Das Messeprogramm ist umfangreich und informativ.“ Im Zuge der Eröffnung fand auch zum 20. Mal die Prämierung des „Kasermandl in Gold“ statt. Darüber hinaus wurden die Preisträger des „Goldenen Stanitzel“ ausgezeichnet. Zum Produzenten des Jahres in der Kategorie „Das goldene Stamperl“ wurde Obstkulinarium Pohler Wilhelm ausgezeichnet.

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