Wieso fliegt die AUA schon wieder in die USA?

Eine der Stewardessen, die am 1. Juli Richtung New York abhoben.
Eine der Stewardessen, die am 1. Juli Richtung New York abhoben.reuters
Am 1. Juli hob nach langer Pause der erste AUA-Flug Richtung New York ab. Dabei lassen die USA gar keine Österreicher ins Land.

In den USA herrscht wegen der Corona-Kirse weiterhin ein Einreiseverbot für Europäer. Doch die AUA bedient die Ausnahmen: Diplomaten, UNO-Mitarbeiter, Besitzer einer Greencard (US-Aufenthaltsgenehmigung) oder der US-Staatsbürgerschaft. Vor allem viele Transitpassagiere, etwa Israelis mit doppelter Staatsbürgerschaft, nutzen das Angebot, berichtet die AUA. Der erste Hinflug war halb voll, der Rückflug komplett ausgebucht.

Aber was passiert mit der österreichischen Crew?

Für Besatzungen gelten international eigene Regeln. In den USA darf sich die AUA-Crew frei bewegen, muss aber einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Getestet werden sie nicht, obwohl die USA einen neuen Rekord melden – 47.000 Infizierte an einem Tag. Auch bei der Rückkehr nach Wien gibt es keine Tests, keine Quarantäne, nicht einmal Fiebermessen. Außer es gibt einen konkreten Verdachtsfall.

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