Frau wurde wegen Corona in NÖ zur Wildpinklerin

Klo im Stadtpark hat offen
Klo im Stadtpark hat offenBild: Bezirksblätter

Stell Dir vor es drückt die Blase und die öffentliche Toilette ist versperrt – eine Eggenburgerin wurde mit Sohn Zeugin einer freizügigen Wildpinklerin.

Es wirkt ein wenig wie eine Zeitreise ins dunkle Mittelalter, als der Nachttopf noch einfach aufs Kopfsteinpflaster vors Fenster geleert und die Notdurft hinter dem nächsten Strauch erledigt wurde.

In Horn gibt es derzeit, und Horn ist sicherlich nicht die einzige Stadt, das Problem des Mangels an öffentlichen WC-Anlagen. Genauer gesagt nicht an zu wenig Öffi-Toiletten, sondern die meisten Öffi-Klos sind wegen Corona einfach versperrt.

"Nackter Arsch bei Kreisverkehr"

Eine Eggenburgerin etwa berichtet: "Mein Sohn und ich waren gerade Richtung Stadtzentrum unterwegs, als ich, um 12.30 Uhr mittags, Zeuge einer ungenierten Wild-Pinkel-Aktion wurde. Plötzlich sah ich einen nackten Hintern und die Frau ließ einfach laufen. Die ganze Sache war beim Hoferkreisverkehr, bestens sichtbar, ich war richtig geschockt", so die Frau.

Das Problem nennt die Waldviertlerin beim Namen: "Seit Wochen sind fast alle öffentlichen Klos zu und in Geschäfte zum Pinkeln lassen Dich die Verkäufer auch nicht rein." Übrigens: Wildpinkeln stellt eine Anstandsverletzung dar - ab 30 Euro Strafe aufwärts.

Um die Hygienemaßnahmen zu erfüllen, müssten derzeit laut "Bezirksblatt" die Toiletten ständig gereinigt werden und das wäre zu aufwändig. Kleiner Trost: Das selbstreinigende Klo im Stadtpark und die Öffi-Toilette im EKZ sind geöffnet. Bleibt nur zu hoffen, dass man im Fall der Fälle in der Nähe des Stadtparkes oder EKZ ist.

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Geri HornerGood NewsNiederösterreich

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