Der rasante Super-G auf dem Lauberhorn brachte zwei wilde Stürze. Bei fast 140 km/h verlor Jack Crawford aus Kanada die Kontrolle und krachte auf den Kopf.
Ebenso wild lief es bei Christof Innerhofer. Der 38-Jährige wurde am Canadian Corner ausgehoben und krachte brutal ins Fangnetz. Im Ziel wurde minutenlang gebangt, dann kam die Entwarnung.
Der Italiener musste nur aus dem Netz befreit werden, er hing kopfüber fest. Innerhofer stand selbst auf und konnte aus eigener Kraft ins Ziel rutschen.
"Es ist schon ein bisserl ein Schock, aber es ist alles okay. Ich hatte die falsche Richtung und bin dann im Netz gehangen. Ich bin froh, dass nichts passiert ist. Im Rennen geht leider im Moment oft alles daneben", sagt Innerhofer beim ORF.
Nicht so gut ist es für Europacup-Gesamtleader Giovanni Franzoni gelaufen. Der Italiener verletzte sich bei seinem Sturz wohl schwer am Knie und musste mit den Rettungshubschrauber abtransportiert werden.