Wildwasser-Kanustrecke für Wien

In den kommenden drei Jahren entsteht am Standort des derzeitigen Ruderzentrums auf der Donauinsel ein neues Wassersportzentrum.

Am Standort des derzeitigen Ruderzentrums auf der Donauinsel entsteht in den kommenden drei Jahren ein neues Wassersportzentrum.

Erstmals werden in Österreich die Olympischen Sportarten Rudern (Flachwasser) und Kanu (Flachwasser und Wildwasser) im neuen Wassersportzentrum verbunden. Die neue künstliche Strecke nahe der Steinspornbrückemit einem Querschnitt von acht bis 12,5 Metern kann gleichzeitig für die Spezialdisziplinen Slalom, Rodeo, Rafting und Wildwasserschwimmen genutzt werden und steht gleichzeitig für Ausbildungszwecke zur Verfügung.

Erzeugt werden unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten sowie Strudel, Walzen oder Kehrwasserbereiche. Sportminister Norbert Darabos (S) erklärte beim Spatenstich die Bedeutung des heimischen Kanusports: "Der Kanuverband ist mit zwei WM-Goldmedaillen 2011 einer der erfolgreichsten Sportverbände in Österreich. Wenn wir in einer olympischen Sportart so große Erfolge haben, müssen wir auch eine optimale Infrastruktur für unsere Athletinnen und Athleten schaffen. Deshalb bin ich sehr stolz auf dieses einzigartige Projekt." Wien wird 2014 Schauplatz der EM im Wildwasser-Slalom sein.

Das Wassersportzentrum sollnicht nur den Profis, sondern auch Hobby-Sportlern zur Verfügung stehen. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf insgesamt 3,9 Mio. Euro. Sie werden je zur Hälfte vom Sportministerium und der Stadt Wien getragen.

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