Im Jahr 2012 erschütterten heimlich aufgenommene Paparazzi-Fotos von Prinzessin Kate die Royals. Die Bilder, die Prinz Williams Ehefraubeim Sonnenbaden ohne Bikini-Oberteil zeigten, wurden zunächst in einem französischen Magazin veröffentlicht und gingen rasch um die Welt.
Der Vorfall ereignete sich während eines privaten Aufenthalts in Südfrankreich, kurz vor einer offiziellen Auslandsreise des Paares. Die Veröffentlichung löste einen internationalen Skandal aus.
Laut News.de beschreibt das neue Buch "William and Catherine The Intimate Inside Story" von Russell Myers die Reaktion des Prinzen im Detail. William habe die Fotos als schwere Verletzung der Privatsphäre betrachtet und sofort juristische Schritte gefordert.
Der Autor Myers schildert, dass William aus dem Skandal langfristige Konsequenzen zog. Er habe betont, seine Familie schützen zu wollen und sei bereit gewesen, "in den Krieg mit der Presse zu ziehen".
William wollte demnach eine Wiederholung der Medieneskalation verhindern, die seine Eltern König Charles und Prinzessin Diana erlebt hatten. Das Verhältnis des Paares zur Boulevardpresse wurde in der Folge deutlich zurückhaltender.
Der Rechtsstreit zog sich über mehrere Jahre hin. Erst 2017 fiel ein Urteil zugunsten von William und Kate. Das verantwortliche Magazin wurde zu einer hohen Geldzahlung verurteilt, einzelne Verantwortliche mussten persönlich Strafen zahlen.
Der Skandal gilt bis heute als Schlüsselmoment für die Medienstrategie des britischen Königshauses. Eine Reaktion des Palastes auf die aktuellen Darstellungen im Buch liegt bislang nicht vor.