Microsoft reagiert

Windows 11 soll weniger RAM und Speicher fressen

Microsoft will endlich an den Grundfesten von Windows 11 arbeiten. Ab April starten Umbauarbeiten gegen den Ressourcenhunger.
Technik Heute
24.03.2026, 15:21
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Windows-Nutzer fordern seit Jahren, dass sich Microsoft auf Kernfunktionen konzentrieren sollte, statt ständig neue Features zu liefern. Jetzt scheint der Konzern zu reagieren: Ab April starten Umbaumaßnahmen an zentralen Komponenten wie Taskleiste, Explorer und Windows-Updates.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Speichereffizienz. Der Basisspeicherbedarf von Windows soll gesenkt werden, damit mehr Kapazität für die Apps der Nutzer frei wird.

Laut chip.de hat sich der ehemalige Microsoft-Mitarbeiter Mikhail Parakhin, heute CTO von Shopify, auf X zu Wort gemeldet. Er erinnerte an das "20/20-Projekt", das er einst mit einem Kollegen gestartet hatte. Ziel war es, den RAM-Verbrauch im Leerlauf und die Größe einer Neuinstallation um jeweils 20 Prozent zu reduzieren.

Projekt wurde nie abgeschlossen

"Wir haben es nie zu Ende gebracht - toll, dass man sich wieder auf die Grundlagen konzentriert", schrieb Parakhin. Ob das 20/20-Projekt offiziell wiederbelebt wird, ist nicht bestätigt.

Fakt ist: Windows 11 gilt derzeit als Ressourcenfresser. Wer 8 Gigabyte RAM im System hat, sieht im Task-Manager, dass im Leerlauf locker 4 bis 5 Gigabyte davon belegt sind. Mehr RAM einzubauen hilft nur bedingt - Windows hält dann einfach noch mehr Daten vor.

Apple setzt Microsoft unter Druck

Auftrieb bekam das Thema durch das neue MacBook Neo. Apple wurde dafür kritisiert, nur 8 Gigabyte RAM zu verbauen. Der Konter: Mit Windows lassen sich günstige Notebooks mit knapp bemessener Hardware nicht effizient betreiben - ein Seitenhieb, der bei Microsoft offenbar ankam.

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