Wintereinbruch forderte lange Staus und sechs Verletze

Die Feuerwehren hatten aufgrund der winterlichen Fahrverhältnisse alle Hände voll zu tun.
Die Feuerwehren hatten aufgrund der winterlichen Fahrverhältnisse alle Hände voll zu tun.FF Traunkirchen
Zahlreiche Rutschmanöver und hängengebliebene Lastwagen – der Wintereinbruch sorgte Montagfrüh für Chaos auf Oberösterreichs Straßen.

Sehr viel Geduld benötigten Autofahrer Montagfrüh im Bezirk Vöcklabruck. Schneefall und die damit verbundenen winterlichen Fahrbedingungen sorgten dafür, dass gegen acht Uhr auf der Autobahnauffahrt Regau in Fahrtrichtung Linz mehrere Lastwagen hängen blieben.

 Zudem berichtet der ÖAMTC, dass ein Lastwagen auf der A1 zwischen Regau und dem Knoten Voralpenkreuz ins Rutschen und dann quer zum Stillstand kam. Gerade rund um die Auf- und Abfahrten zur Autobahn waren enorme Verkehrsbehinderungen die Folge. Autofahrer berichten sogar davon, bis zu zwei Stunden im Stau gestanden zu sein.

Auch im Raum Gmunden waren die Einsatzkräfte gefordert. Jener Verkehrsunfall, der sich auf Höhe der zur Traunkirchen gehörenden Ortschaft Siegesbach ereignet hatte, dürfte aufgrund des Wintereinbruchs gewesen sein. Die Feuerwehr Traunkirchen stand für die Aufräumarbeiten im Einsatz. 

Verletzte bei Unfall

Das Hausruck- und Innviertel blieb von den Wetterkapriolen ebenfalls nicht verschont. So forderte ein Auffahrunfall auf der B134 zwischen Eferding und Wallern (Bez. Grieskirchen) vier verletzte Personen. Eine 46-jährige Autofahrerin dürfte wegen einer angelaufenen Windschutzscheibe zu spät bemerkt haben, dass die Kolonne vor ihr zum Stillstand gekommen war und fuhr auf ihren Vordermann auf. Dessen Auto wurde auf ein weiteres Fahrzeug geschoben. Alle Lenker sowie die 15-jährige Tochter der Unfallverursacherin wurden verletzt. Die Rettung brachte sie ins Krankenhaus.

Viele Autos mussten von der Feuerwehr "befreit" werden.
Viele Autos mussten von der Feuerwehr "befreit" werden.FF Traunkirchen

Auf der Kobernaußer Landesstraße L508 zwischen Friedburg und Ried schlitterte ein 31-jähriger Autofahrer aus Salzburg bei schneeglatter Fahrbahn in einer scharfen Rechtskurve frontal in den Gegenverkehr. Ein entgegenkommender Lenker aus dem Bezirk Ried/Innkreis konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Der 57-Jährige und seine 41-jährige Beifahrerin wurden verletzt. Der Unfallverursacher kam mit dem Schrecken davon. Beide Autos wurden erheblich beschädigt. 

Die Feuerwehren müssen sich auch in den nächsten Tagen bereithalten. Denn laut Wetterbericht soll es die ganze Woche in Oberösterreich schneien.

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