Wintereinbruch: Neuschnee bis zum Wienerwald

Das Tiefdruckgebiet mit dem klingenden Namen 'Aloisia' bringt nach einer kurzen Verschnaufpause in der Nacht auf Donnerstag den Winter wieder zurück. Eine Kaltfront und in weiterer Folge ein Italientief sorgen vor allem im Süden und Westen für Schneenachschub. Auf den Bergen kommen stellenweise 40 Zentimeter dazu, aber auch in den Tälern sind laut dem Wetterdienst UBIMET bis zu 25 Zentimeter möglich. Die Lawinengefahr steigt dadurch an.

 

Das Tiefdruckgebiet mit dem klingenden Namen 'Aloisia' bringt nach einer kurzen Verschnaufpause in der Nacht auf Donnerstag den Winter wieder zurück. Eine Kaltfront und in weiterer Folge ein Italientief sorgen vor allem im Süden und Westen für Schneenachschub. Auf den Bergen kommen stellenweise 40 Zentimeter dazu, aber auch in den Tälern sind laut dem Wetterdienst UBIMET bis zu 25 Zentimeter möglich. Die Lawinengefahr steigt dadurch an. 

In der Nacht auf Donnerstag überquert die Kaltfront des Tiefs 'Aloisia' mit Regen und Schneefall die Alpen und gleichzeitig bildet sich ein weiteres Tief über Oberitalien. Die Schneefallgrenze sinkt damit von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich sowie in Osttirol, Kärnten und in Teilen der Steiermark rasch bis in die Täler. "In Summe kommen bis Donnerstagabend am Arlberg, in den Karnischen Alpen und Karawanken sowie im Bereich der Hohen Tauern bis zu 40 Zentimeter Neuschnee dazu", sagt UBIMET-Meteorologe Josef Lukas.

In den Tälern muss man im Bregenzerwald und Außerfern sowie im Gail- und Drautal mit bis zu 25 Zentimetern rechnen, sonst gehen sich verbreitet 5 bis 15 Zentimeter aus. "Im Rhein- und Inntal, in Unterkärnten sowie in der Mur- und Mürzfurche zeichnen sich aus heutiger Sicht zumindest oberhalb von 600 m ebenfalls ein paar Zentimeter Neuschnee ab", sagt Lukas. "Und auch der Flachgau, das Hügelland in Ober- und Niederösterreich sowie die Oststeiermark werden weiß."

Wienerwald wird angezuckert

Bei Regen bleibt es hingegen im östlichen Flachland, nur im Wienerwald fällt in den höheren Lagen ebenfalls ein wenig Schnee. Gerade im Osten fühlen sich die maximal 4 bis 7 Grad mit dem kräftigen Nordwestwind allerdings deutlich kälter an.

Lawinengefahr steigt

Der Neuschneezuwachs der vergangenen Tage sowie die neuerlichen Schneefälle führen zu einem Anstieg der Lawinengefahr. Vor allem in Lagen oberhalb der Baumgrenze muss man verbreitet mit erheblicher Lawinengefahr, das ist Stufe 3 der 5-teiligen Skala, rechnen. "Vor allem auf Hängen, in die viel Schnee eingeweht wurde, sollte man bei einer Skitour vorsichtig sein", so Lukas. "Dasselbe gilt für schattige Hänge, wo sich die Schneedecke nur wenig gesetzt hat.“

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