Niederösterreich

Wintereinbruch und Schnee sorgen für Unfallchaos

Die Nacht auf Donnerstag brachte den Schnee ins Land. Rund 1.000 Mitarbeiter des Straßendiensts waren im Einsatz, Unfälle passierten dennoch en masse.
03.12.2020, 12:01

In weiten Teilen des Bundeslands liegt heuer zum ersten Mal richtig Schnee. Was in der Landschaft ein malerisches Bild erzeugt, sorgt auf den Straßen aber auch dieses Jahr einmal mehr für ein Unfallchaos. Bereits über 100 Mal mussten die Feuerwehren in Niederösterreich am Donnerstag bis Mittag zu Unfällen ausrücken. Teilweise auch zu schweren mit mehreren Verletzten.

So kam es schon früh am Morgen auf der A1 bei St. Pölten und in Passendorf (Bezirk Hollabrunn) zu Unfällen mit erhöhter Alarmstufe. Es folgten bis Mittag zahlreiche weitere und mehrere aufwändige Lkw-Bergungen für die Feuerwehren. Zu einem Kuriosum kam es dabei etwa für die Florianis aus Groß-Siegharts (Bezirk Waidhofen an der Thaya), binnen kürzester Zeit verunfallten dort gleich zwei Autobusse unabhängig voneinander. In Kirchberg an der Pielach krachte auf der B39 ein Lkw gegen ein Wohnhaus - siehe Bilderstrecke oben.

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Unfall mit drei Fahrzeugen

Während es vielerorts zu Unfällen mit nur einem Fahrzeug kam, das von der Straße gerutscht war, kollidierten in Gloggnitz (Bezirk Neunkirchen) auf der B17 gleich drei - zwei Lkw und ein Pkw. Die Bundesstraße war in der Früh deshalb im Zuge der Bergungsarbeiten rund eine Stunde lang nur beschränkt befahrbar.

Verhindern konnten auch die eifrigen Mitarbeiter des Straßendiensts das Verkehrschaos nicht, aber auf jeden Fall etwas abfedern. In der Nacht auf Donnerstag standen etwa 1.000 Mitarbeiter im Einsatz. Seit den frühen Morgenstunden  waren zudem 650 Räum- und Streufahrzeuge in Niederösterreich unterwegs. Am Lahnsattel, Rohrersattel sowie zwischen Kirchberg an der Pielach und Lilienfeld bestand am Morgen teilweise Kettenpflicht.