Fussball

"Wir haben Ostergeschenke an Sturm verteilt!"

Selbstkritik bei Rapid! Nach der klaren 1:3-Auswärtspleite gegen Sturm Graz fahren die Grün-Weißen mit schlechter Osterlaune nach Hause.
Heute Redaktion
02.04.2023, 19:56
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Thorsten Schick brachte es nach Schlusspfiff auf den Punkt. "Wir haben als Team den Palmsonntag mit dem Ostersonntag verwechselt und die Ostergeschenke an Sturm verteilt. Ein Wahnsinn, dass man solche Tore kassiert." Die schlechte Laune teilt Schick mit seinem Coach Zoran Barisic, der nach der Pleite bei den "Blackies" ebenfalls bedient war. "Wir haben Geschenke verteilt, das darf uns nicht passieren", analysierte der Trainer die Leistung seiner Mannschaft in Graz.

Nach der frühen Führung durch Emegha (6.) konnte Burgstaller (17.) zwar noch ausgleichen. Doch dann fixierten Sarkaria (45.+1) und Kiteishvili (70.) den klaren Heimsieg für Sturm. Auffällig: Die Fehler-Anfälligkeit der Hütteldorfer im Spielaufbau. Barisic meinte dazu: "Nach dem 0:1 haben wir uns noch derfangen, kurz vor der Pause hatten wir sogar die Chance auf die Führung, dann haben aber wir im Konter das Tor bekommen. Wir haben diese Fehler im Spielaufbau begangen, die müssen wir unterlassen. Das wird auf diesem Niveau bestraft. Diesen Vorwurf müssen wir uns machen."

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Die Zwischenbilanz gegen die Gegner in der Meister-Gruppe fällt für Rapid mager aus. Zwei Siege und ein Unentschieden stehen in elf Matches zu Buche. Platz vier ging an die Austria (2:2 gegen den LASK) verloren, vier Punkte fehlen auf den LASK und Platz drei, 14 auf Leader Salzburg. "Es geht knapp her, Kleinigkeiten entscheiden. Wir fahren sehr frustriert nach Hause", stellt Barisic klar. Er weiß: "Am Ende zählt nur das Ergebnis – auch wenn gegen Sturm einige gute Aktionen dabei waren."

Am Mittwoch steht für Rapid das Cup-Halbfinale gegen Ried auf dem Programm. Am kommenden Sonntag steigt das Liga-Heimspiel gegen Austria Klagenfurt. Barisic meint: "Wir müssen in kleinen Schritten denken, das Cup-Halbfinale am Mittwoch wird ein schweres Spiel." Für Rapid bleibt nur zu hoffen, in der kurzen Pause schnell wieder in die Spur zu finden.