"Wir müssen möglichst viele Menschen impfen"

Der Weltärztepräsident fordert eine Impflicht.
Der Weltärztepräsident fordert eine Impflicht.apa/picturedesk.com
Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat eine allgemeine Impfpflicht zum Schutz gegen das Coronavirus gefordert.

Die Wissenschaft arbeitet mit Hochdruck an der Entwicklung von wirksamen Medikamenten und Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus. Zwar wurden bereits diverse Arzneimittel im Kampf gegen das Virus eingesetzt, bisher aber ohne Erfolg. Auch einen Impfstoff gibt es (noch) nicht.

Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat sich aber bereits jetzt für eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen, sollte künftig ein Serum gegen Corona zur Verfügung stehen. Sollten sich manche Bürger dann aber einer solchen Impfung verweigern, würden sie ein hohes Risiko für ihre Mitbürger darstellen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können.

"Brauchen internationale Regelung"

"Wir müssen deshalb möglichst viele Menschen impfen", erklärte der Präsident des Weltärztebundes den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch-Ausgaben). Montgomery hatte sich auch im Fall der Masern für eine allgemeine Imfpflicht stark gemacht.

Zugleich warnte der Weltärztepräsident auch davor, die weltweite Verteilung des Impfstoffes dem freien Markt zu überlassen. "Das darf nicht der freie Markt regeln. Dazu brauchen wir eine internationale Regelung", so Montgomery.

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