Gegen 16 Uhr versammelte sich die Letzte Generation am Mittwochnachmittag in Innsbruck, um erneut für den Klimaschutz zu protestieren. Mit ihren sogenannten "Gehzeugen", welche sie bereits auf vergangenen Demonstrationen eingesetzt haben, stellten sie sich auch diesmal wieder auf die Straßen.
Die Holzgestelle sollen SUVs und andere Luxusfahrzeuge darstellen. "Wir brauchen Regeln, die für alle gelten. Wie kann es sein, dass ein paar wenige Reiche so viel öffentlichen Raum mit ihren Riesen-Autos für sich beanspruchen?", fragt sich Aktivistin Marina Hagen-Canaval (27).
Seit 1990 sind die Emissionen im Verkehrssektor laut der Letzten Generation in Österreich nicht gesunken: "Ganz im Gegenteil. Die Landes- und Bundesregierung investiert Millionen in den Ausbau von neuen Straßen, anstatt – wie vom Klimarat vorgeschlagen – dieses Steuergeld in den Ausbau von öffentlichem Verkehr zu investieren."
"Wir opfern unsere Freiheit und Gesundheit ein paar wenigen, sehr reichen Menschen. Ihre Luxusautos stehlen dabei der Mehrheit Platz und Zukunft. Öffentlicher Raum ist begrenzt und daher sollte er fair aufgeteilt und nicht zugunsten irgendwelcher Luxusschlitten geopfert werden", ärgert sich die Letzte Generation.