"Wir schauen uns ab, was zum Abschauen ist"

Claudia Plakolm und Islands Minister Dadason.
Claudia Plakolm und Islands Minister Dadason.Melicharek
Durch Corona ist die Suchtgefahr beim "Zocken" stark gestiegen – Jugendstaatssekretärin Plakolm ist in Island, um sich Maßnahmen dagegen anzusehen.

5,3 Mio. Österreicher spielen am Computer. Durch die Pandemie ist die Suchtgefahr beim Zocken stark gestiegen. Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm (ÖVP) sieht sich aktuell in Island Maßnahmen gegen diese Entwicklung an. "Wir müssen schauen, dass aus Spaß nicht Sucht wird", so Plakolm zu "Heute".

Islands Bildungsminister Asmundur Einar Dadason ist stolz auf die Suchtprävention der Insel: So kooperieren hier Schulen mit Sportvereinen im Bereich E-Sport, der als Sportart anerkannt ist. Die Folge: Schüler trainieren in einem gefestigten sozialen Umfeld, das Suchtrisiko sinkt. Das will Plakolm auch bei uns schaffen: "Wir schauen uns hier ab, was zum Abschauen ist."

"Wir dürfen Entwicklungen nicht verschlafen, weil wir auf alte Suchtmittel wie Alkohol oder Zigaretten starren", so Plakolm. "Social Media und Gaming gehören zum Leben von uns Jungen dazu. Aber: Soziale Kontakte lassen sich nicht digitalisieren."

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