Der "ZDF-Fernsehgarten" stand am Sonntag wetterbedingt auf der Kippe. Heftige Gewitter zogen über Mainz, der Start der Kultsendung musste kurzfristig verschoben werden. Für Moderatorin Andrea Kiewel war die Situation offenbar alles andere als entspannt.
Bereits am Vormittag informierte das ZDF die Zuschauer über die Verzögerung. Statt des gewohnten Starts lief zunächst eine Dokumentation, ehe die Live-Sendung mit Verspätung auf Sendung gehen konnte.
Als Kiwi schließlich auf dem Lerchenberg vor ihr Publikum trat, war ihr die Erleichterung deutlich anzumerken. "Juhu, Sie sind da", begrüßte sie die Zuschauer und machte sofort klar, wie kritisch die Lage zuvor gewesen war.
"Sie ahnen nicht, was hier los war", erklärte die Moderatorin. Besonders zwei Szenarien hätten ihr Sorgen bereitet: ein "Fernsehgarten" ohne Publikum oder ein Umzug ins überdachte Studio. "Ich glaube, ich habe mich noch nie so gefreut, Sie zu sehen", gestand sie.
Besonders aufhorchen ließ jedoch ein späterer Satz. Im Gespräch mit einem Gast fragte Kiwi scherzhaft, wo dieser gewesen sei, "als um 8 Uhr die Welt in Mainz unterging". Die Antwort lautete: auf der Autobahn.
Daraufhin verriet die Moderatorin einen Blick hinter die Kulissen. "Das war der Moment, als ich mit meiner Redaktion gesprochen habe: Wir senden heute nicht", erzählte sie offen vor laufender Kamera.
Am Ende kam es anders. Trotz Gewitter, Regen und stürmischer Bedingungen konnte die Show stattfinden. Umso größer fiel der Dank der Moderatorin aus. Sie bedankte sich ausdrücklich bei ihrem Team hinter den Kulissen – und auch bei ihrem Warm-upper, der die Sendung seit 26 Jahren begleitet. Das Publikum quittierte die Worte mit lautem Applaus.
Nach dem turbulenten Start wurde am Lerchenberg schließlich doch noch gefeiert. Die "Bingo-Party"-Ausgabe ging planmäßig über die Bühne, während draußen das Wetter weiter verrückt spielte. Für Kiwi dürfte allein die Tatsache, dass überhaupt gesendet wurde, bereits ein kleiner Sieg gewesen sein.