Wirbel um Formular für Arbeitslose bei AMS-Kurs

Bild: ams.at/Heute-Montage
Ein von AMS finanzierter Kurs lässt die Gemüter hochgehen: Teilnehmer sollten anahnd eines Formulars "lernen", was Arbeit ist, und was nicht. Die Fragen sind unter jedem Niveau, so der Vorwurf. Das Formular wurde jetzt eingezogen.
Ein von AMS finanzierter Kurs lässt die Gemüter hochgehen: Teilnehmer sollten anahnd eines Formulars "lernen", was Arbeit ist, und was nicht. Die Fragen sind unter jedem Niveau, so der Vorwurf. Das Formular wurde jetzt eingezogen.

"Eine Ameise repariert mit anderen ihren Bau, den ein Spaziergänger zerstört hat". "Eine Animierdame lässt sich zum Whiskey einladen". "Eine Deutschlehrerin geht ins Theater". Diese Fragen im Kurs "Neue Wege bis 30" von Best – Institut für berufsbezogene Weiterbildung und Personaltraining GmbH. setzt so manchen Arbeitslosen in Erstaunen, wie ein "Standard"-Bericht zeigt.

Rechtfertigung des Seminars: Das Arbeitsblatt stamme ursprünglich aus dem 1984 erschienenen Buch "Sichtwechsel. Ein Deutschkurs für Fortgeschrittene". Die Übung würde nie für sich alleine stehen, sondern sei immer in einem längeren, in der Regel einem "einwöchigen Kontext entsprechender Inhalte, Erläuterungen und Arbeitsprozesse eingebettet".

Inzwischen hat das AMS das Blatt aus dem Kurs genommen, wie AMS-Sprecherin Beate Sprenger im Gespräch mit Heute.at versicherte.
 



 

 



 









 




 
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