Wirbel um Partyverbot der ORF-Stars

Wer beim ORF arbeitet und "Papa" Alex Wrabetz vor dem Fortgehen nicht um Erlaubnis fragt, bekommt eine auf die Finger. Seitdem am 1. Jänner das "Anfüttern" von Journalisten verboten ist, macht sich der ORF-Chef Sorgen um seine Schäfchen, die bei jeder Promi-Feier von den Fotos lachen.

Wer beim ORF arbeitet und "Papa" Alex Wrabetz vor dem Fortgehen nicht um Erlaubnis fragt, bekommt eine auf die Finger. Seitdem am 1. Jänner das "Anfüttern" von Journalisten verboten ist, macht sich der ORF-Chef Sorgen um seine Schäfchen, die bei jeder Promi-Feier von den Fotos lachen.

Seit 1. Jänner muss jeder Moderator um Erlaubnis fragen, bevor er sein berühmtes Gesicht auf Kosten der Veranstalter in die Kamera hält. Solange er nicht "privat" unterwegs ist. ORF-Leute sind als Promi-Aufputz heiß begehrt. Das lassen sich die Veranstalter gern was kosten. Anreise in der Limousine, Übernachtung im Luxus-Hotel und vielleicht noch ein, zwei Goodies obendrauf. Bis jetzt nichts Ungewöhnliches, will Alexander Wrabetz seinen Mitarbeitern diesen Spaß jetzt austreiben. Und auch selbst wird er sich wohl am Riemen reißen müssen (siehe Foto).

Ein internes Papier soll laut "Kronenzeitung" die berühmten Gesichter des öffentlich-rechtlichen Medienriesens an die Kandare nehmen: "Durch die neuen gesetzlichen 'Compliance'-Regelungen" ist ab sofort "die berufliche Teilnahme an Veranstaltungen dementsprechend dieser Bestimmungen zu genehmigen".

Die Folge: Auf Promi-Events sucht man ORF-Stars in den letzten Tagen oft vergeblich. Und findet sich doch ein berühmtes Fernseh- oder Radio-Gesicht, versichern die Promis sofort, dass sie rein privat dort seien.

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