Wirbel um Traueranzeige der Eltern von Andreas L.

Bild: Reuters

Die Eltern des Co-Piloten des Airbus 320, Andreas L., der vor einem Jahr die Maschine in den Alpen absichtlich zum Absturz gebracht hatte, haben erstmals öffentlich ihre Trauer kundgetan. Dabei verabsäumten sie, gegenüber den Angehörigen der Opfer ihr Beileid auszudrücken, was für große Verwunderung und Wut sorgt.

Die Eltern des Co-Piloten des Airbus 320, , haben erstmals öffentlich ihre Trauer kundgetan. Dabei verabsäumten sie, gegenüber den Angehörigen der Opfer ihr Beileid auszudrücken, was für große Verwunderung und Wut sorgt.
Bisher haben sich die Eltern von Co-Pilot Andreas L. öffentlich nicht geäußert. Jetzt haben sie sich in einem Zeitungsinserat an die Öffentlichkeit gewandt, um den wenigen Vertrauten zu danken, die ihnen in den schwersten Stunden ihres Lebens beistanden:

"Wir möchten uns bei allen bedeanken, die uns in einem Jahr voller Erschrecken und Angst, Nichtbegreifens, Ruhelosigkeit, Sprachlosigkeit, Verzweiflung und nicht bewältigter Trauer beigestanden und geholfen haben, unseren so sehr großen Verlust zu tragen, und alles, was über uns hereinstürzte, auszuhalten." Auch bedanken sich die Lubitz-Eltern bei der Stadt Montabaur für den "Zusammenhalt und den geschützten Rau, den ihr für uns geschaffen habt".

Und schließlich: "Wir haben einen liebenswerten und wertvollen Menschen verloren. Für Dich: Wir vermissen Dich sehr, aber Du bist und bleibst in unseren Herzen, Deine Mama, Dein Papa und Dein Bruder."

Jedoch: kein Wort über die 149 weiteren Verstorbenen, kein Wort über die trauernden Angehörigen. Die Wut ist groß.

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