Es war ein Anstoß in der breit aufgestellten Gruppe "Wiener Neustadt" auf Facebook. So heißt es in einem Appell: "Können wir Wiener Neustädter gemeinsam versuchen, diese beiden alten Häuser in der Innenstadt vor dem Abriss zu verschonen?"
Zum einen handle es sich um die ehemalige Weinstube Novak, "innen noch mit Schank und Inventar ausgestattet, das linke Haus wurde lange Zeit von einer Buchbinderei und einem Taschengeschäft bewohnt. Jetzt sollen beide Häuser einer modernen Wohnhausanlage zum Opfer fallen (...)". Es würden nur noch wenige Häuser mit Geschichte in Wr. Neustadt stehen, das sei doch Grund genug, diese beiden Gebäude zu erhalten, so der Aufruf in Richtung Stadt.
Seitens der Stadt heißt es auf "Heute"-Anfrage, das die Gebäude Objekte der Wiener Neustädter Sparkasse seien. Und die Aufregung der User und Bürger dürfte umsonst bzw. übertrieben gewesen sein.
In der Stellungnahme der Sparkasse an die Stadt heißt es: "Die benachbarten Objekte in der Brodtischgasse wurden von der Wiener Neustädter Sparkasse in den letzten Jahren aus strategischen Gründen erworben. Aktuell sind keine baulichen Maßnahmen geplant."
Und weiter: "Die Wiener Neustädter Sparkasse hat in der Vergangenheit mit Projekten wie dem Sparkassensaal bewiesen, wie sehr sie auf Nachhaltigkeit und Erhaltung bedacht ist. Darüber hinaus besteht bei den genannten Objekten ein sogenannter ,Ensembleschutz', das heißt, aus Gründen den Denkmalschutzes müssen die Fassaden und Straßenansichten ohnehin bewahrt werden."