Wird bei der Wirksamkeit von AstraZeneca geschummelt?

Verwirrung um Wirksamkeit von AstraZeneca.
Verwirrung um Wirksamkeit von AstraZeneca.Picturedesk
Zahlenspiel bei AstraZeneca sorgt für Verwirrung bei Ärzten und Apothekern. Die Firma sagt es wirkt zu 70 Prozent. Doch die EU sagt was anderes.

Der Impfstoff von AstraZeneca sorgt wieder einmal für Wirbel, wir berichteten schon mehrmals. Dieses Mal geht es um ein Firmenschreiben des Herstellers an diverse Ärzte und Apotheker in Niederösterreich. Fachliche Informationen werden den Unternehmern mitgeteilt. Doch bei genauerer Betrachtung stechen grobe Unterschiede zwischen Firmenschreiben und EU-Fachinformation heraus. Vor allem beim Thema Wirksamkeit gibt es zwei komplett unterschiedliche Zahlen.

Doch nur 59,5 Prozent?

Im Schreiben von AstraZeneca wird die Wirksamkeit mit 70,42 Prozent beziffert. Doch laut Insidern entspricht dies nicht den Angaben in der in der EU von EMA und EU-Kommission zugelassenen Fachinformation. Doch woher diese Zahl kommt, ist fraglich. Denn sonst tauchen die 70,42 Prozent nirgends auf. Laut einer legalen Fachinformation heißt es, dass nach einer zweimaligen Impfdosis die Wirksamkeit bei 59,5 Prozent liegt. 

Bewusst Zahlen geschönt?

Ein Insider vermutet, dass so ein Trugbild entsteht. Damit viele Ärzte und Apotheker für den Impfstoff beworben werden sollen. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass die Firma vorsätzlich geschönte Zahlen, die die Wirksamkeit des AstraZeneca Impfstoffes in ein falsch positives Licht setzt, verbreitet.

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