Der Vorarlberger Adi Hütter erlebt nach seinem Wechsel von Eintracht Frankfurt eine durchwachsene Premierensaison bei Borussia Mönchengladbach. Die "Fohlen" zahlten 7,5 Millionen Euro Ablöse für den Trainer. Mit Zwischenrang elf in der Bundesliga wird er nicht zufrieden sein.
Zudem warf beim Klub der langjährige Sportdirektor Max Eberl vor Kurzem aus persönlichen Gründen hin. Mit seinem Abgang haben sich auch die Arbeitsvoraussetzungen von Hütter geändert. Das könnte nun zum Abschied führen.
Im "kicker" sagt Eberl-Nachfolger Roland Virkus: "Unser Ziel ist klar: Wir wollen mit ihm in die neue Saison gehen."
Aber, so Virkus: "Die Voraussetzungen, unter denen Adi Hütter seine Zusage gegeben hat, waren andere, das ist richtig." Eberl hätte Hütter nämlich die Vertragsverlängerungen von Führungsspielern zugesichert. Deren Verbleib ist nun ungewiss. Auch, weil Gladbach wohl den Europacup verpassen wird.
"Ich werde um die Jungs kämpfen." Damit spricht Virkus in erster Linie das Sturm-Trio Alassane Plea, Breel Embolo und Marcus Thuram an. "Ich werde mit allen dreien sprechen und erklären, was wir vorhaben. Grundsätzlich möchte ich keinen der Jungs verkaufen."
Hütter hat noch bis 2024 Vertrag. In der Frage um seine Zukunft liege der Ball aber beim Trainer, erklärt Virkus: "Nimmt der Trainer die veränderten Gegebenheiten so an? Wie sehen seine Transferwünsche aus? Kann er sich mit den Zielen des Klubs identifizieren?"