Wirt droht jetzt Stadtrat mit Klage

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Nach den schwerwiegenden Vorwürfen gegen Ex-Stadtchef Kurt Staska (VP) und Vize Helga Krismer (Grüne) wegen des Verdachts der illegalen Geschenkannahme im Zusammenhang mit einer Lokalvergabe, schießt jetzt Marktamt-Wirt Markus Trocki scharf gegen Stadtrat Jowi Trenner (Liste "wir badener").

Nach den schwerwiegenden Vorwürfen gegen Ex-Stadtchef Kurt Staska (VP) und Vize Helga Krismer (Grüne) wegen des  im Zusammenhang mit einer Lokalvergabe am Brusattiplatz, schießt jetzt Marktamt-Wirt Markus Trocki scharf gegen Jowi Trenner (Liste "wir badener").
"Diese Unterstellungen von Trenner sind ungeheuerlich," ist Trocki erzürnt, "ich verwehre mich entschieden gegen den Vorwurf von Schmiergeldzahlungen an die beiden Politiker. Ich werde da massiv diskreditiert und geschädigt."

Auch die kolportierten Zahlen stimmen laut Trocki nicht: "Ich zahle nicht schlappe 900 Euro Miete im Monat wie mir unterstellt wird, sondern ich überweise an die Immo Baden GmbH 2.658,08 Euro. Und das exklusive Strom, Heizung, Müllabfuhr und Kanalgebühren."

Markus Trocki hat in die angemietete Räumlichkeiten bis jetzt 384.000 Euro investiert und sagt weiter im "Heute"-Gespräch: "Mir wurde von der Gemeinde nichts geschenkt."

Seit Trenners Verdacht in Baden die Runde macht, ist der engagierte Wirt auch mit empfindlichen Geschäftseinbußen konfrontiert: "In den vergangenen zwei Monaten waren das sicher mehr als 20.000 Euro."

Der Marktamt-Inhaber hat Stadtrat Jowi Trenner bis 1. Dezember 2016 eine Frist für eine Entschuldigung und Ehrenerklärung gestellt. Sollte Trenner die Frist ignorieren, will Trocki wegen Rufschädigung, Verleumdung und auf Schadenersatz klagen.

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