Wirt trickst Klo-Touristen mit Zahlen-Code aus!

Cafetier Mario Berisha schützt seine Toiletten nun mit Nummerncodes an den Schnallen.
Cafetier Mario Berisha schützt seine Toiletten nun mit Nummerncodes an den Schnallen.Bild: privat
Ein Wirt im Hundertwasserhaus hat seine Toiletten mit einer Codeeingabe gesichert. Grund: Eine Flut von Pinkel-Touristen.

Mario Berisha betreibt seit einem halben Jahr das vormals angejahrte „Terrassencafe" im Hundertwasserhaus. Der gewitzte 51-Jährige Geschäftsmann mit albanischen Wurzeln hat das von unzähligen Touristen genützte Lokal mustergültig renoviert und dabei sogar einen verborgenen Lebensbaum des Großmeisters an der Wand freigelegt.

Sein einziges Problem waren bisher jene Touristen, die das Lokal ohne zu konsumieren lediglich für den Toilettengang nutzten. Berisha, aufgebracht: „An manchen Tagen kamen bis zu 70 Personen einfach direkt ins Lokal, um ihren Geschäften nachzugehen."

Vierstelliger Code öffnet die Klotür

Nun hat der Wirt diese Pinkel-Attacken ziemlich smart abgestellt: Mittels einer Tastatur an den Schnallen zu den Toiletten muss man einen vierstelligen Code – wie bei einem Bankomaten – eingeben und erst dann lässt sich die Türe öffnen. Zwar hat dieses System pro Tür 250 Euro gekostet, dafür aber dem Wirt im Gegenzug hohe Sanitärkosten und Stoffwechselspuren erspart: „Ich habe diese Investition schon nach drei Wochen eingespielt gehabt."

Vorläufig müssen Gäste, die notdürftig eine Entleerung anstreben, bei den Kellnern oder dem Chef selbst den aktuellen eingespeicherten Code erfragen. Aber auch dafür hat der Wirt eine smarte Lösung parat. Demnächst wird er seine Registrierkasse so programmieren, dass der jeweilige „Häuselcode" gleich auf der Bestellbon der Gäste aufgedruckt wird. Net deppert, sagt „Heute"!

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