Niederösterreich

Wirt zahlt 3.000 € zu viel GIS, erhält 1.004 € retour

Nach dem Tod des Vaters hatte ein Wirt rund 9 Jahre doppelte GIS-Gebühr bezahlt. Ein Mitarbeiter reklamierte, nun das Angebot der GIS: 1.004 € retour.
29.06.2023, 15:21
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Poststüberl-Urgestein Gottfried R. aus Pernitz (Bezirk Wr. Neustadt-Land) ist eigentlich viel zu ruhig, um wütend zu sein. Aber baff ist er jetzt schon: Nachdem 3.000 Euro zu viel an GIS bezahlt worden waren, meldete er den Fehler der GIS, lange passierte nichts, jetzt kam das Angebot der GIS: 1.004 Euro.

Wirt Michael Zwinz hatte nach dem Tod des Vaters vor gut neun Jahren das Lokal in eine andere Betriebsform umgewandelt. Der damalige Neo-Chef Michael Zwinz meldete „brav“ die GIS (für denselben Standort an gleicher Adresse, Anm.) an, dabei aber nicht die alte Vorschreibung des Vaters ab.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Erst nach 9 Jahren entdeckt

Kellner Gottfried, die gute Seele und der Mann für alles im Poststüberl, deckte die Sache Mitte April auf: "Ich kam zufällig darauf, dass wir seit neun Jahren jedes zweite Monat 56,50 Euro zwei Mal bezahlt haben. Somit haben wir rund 3.000 Euro zu viel bezahlt" – alles dazu hier

Gottfried, der seit drei Jahrzehnten im Poststüberl arbeitet, meldete die Sache Mitte April an die GIS: "Die GIS bestätigte dies und meinte, dass in acht Wochen ein Brief der Rechtsabteilung kommt." Jetzt, rund zehn Wochen später, kam ein Angebot der GIS: 1.004 Euro retour.

Gottfried und sein Chef überlegen noch, eine "Heute"-Anfrage an die GIS war bereits Mitte April gestellt worden, am gestrigen Donnerstag erneut.

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