Wirtschaft: Österreich im EU-Negativ-Ranking Platz 6

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Während die wirtschaftlichen Aussichten für die EU relativ rosig sind, hängt der Himmel für Österreich voller Gewitterwolken: Im nächsten Jahr erwartet uns geringes Wachstum und steigende Arbeitslosenzahlen. Im EU-Ranking sacken wir beim Witschaftswachstum bedenklich ab und werden von Experten unter die letzen sechs gereiht.

"Europas Wirtschaft erlebt einen Fühling, den besten seit Jahren", zitiert die Wiener Zeitung Pierre Moscivici, den EU-Kommissar für Wirtschaft und Währung. 2015 soll das EU-Inlandsprodukt um 1,8 Prozent wachsen. Einzelne Staaten, darunter auch Österreich, können von so einem Wert nur träumen.

Wirtschaftswachstum: Österreich beinahe EU-Schlusslicht

Für die österreichische Wirtschaft wird 2015 nur ein Wachstum von 0,8 Prozent vorhergesagt, 2016 dürfen wir mit 1,6 Prozent rechnen. Das ist klar unter dem EU-Schnitt. Erschreckend: Im Ranking der vier schlechtesten EU-Staaten belegt Österreich Platz 6! Schlechter dran sind nur noch Griechenland, Italien, Finnland, Zypern und Kroatien.

Arbeitslosenquote steigt

Auch die Arbeitslosenquote wird steigen. Während wir vor kurzem noch stolz darauf sein konnten, die wenigsten Joblosen in der EU zu haben, werden wir bald hinter Deutschland, Großbritannien, Tschechien, und Luxemburg liegen. Trotzdem ist derDruchschnitt im Euroraum fast doppelt so hoch.

Gründe für schlechte Aussichten: Geringes Vertrauen der Bürger, Steuerreform

Die schlechten Aussichten haben wir laut EU-Experten zwei Faktoren zu verdanken. Einerseits sei das Vertrauen der Einwohner und Firmen in die heimische Wirtschaft geringer als in den Nachbarländern, andererseits werde erwartet, dass nicht halten kann, was sich Finanzminister Hans-Jörg Schelling erhofft.

 

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