Wirtshaus prellte Köchin (47) um 31.000 Euro

Symbolbild einer Köchin bei der Arbeit.
Symbolbild einer Köchin bei der Arbeit.Bild: iStock
Im Februar wurde eine 47-jährige Köchin aus dem Weinviertel gekündigt. 283 Überstunden, 59 Urlaubstage und Abfertigung wollte man ihr nicht bezahlen.
31 Jahre lang hatte eine 47-Jährige als Köchin in einer Gastwirtschaft im Weinviertel gearbeitet, im Februar wurde sie gekündigt. Besonders gemein: Der Arbeitgeber zahlte ihr zum Abschied gerade einmal 1.433 Euro. Der 47-Jährigen kam das viel zu wenig vor, schließlich hatte sie noch 59 Urlaubstage sowie 283 Überstunden offen und auch keine Abfindung bekommen.

Die Köchin suchte das Gespräch mit dem Ex-Chef, doch der wollte nicht mehr zahlen. Schließlich wandte sich die Frau an die AK Niederösterreich und die Experten dort stellten nach Prüfung des Falls fest: Der Arbeitgeber hatte die Frau tatsächlich um viele tausend Euro geprellt.

31.433 Euro netto

"Das ist ein besonders dreister Versuch, einer Beschäftigten mit ohnedies geringem Einkommen ihr zustehendes Geld vorzuenthalten", so AK NÖ-Präsident Markus Wieser. "Hier bestätigt sich wieder: Der Gang zur AK Niederösterreich zahlt sich aus. Unsere Experten helfen gerne."

CommentCreated with Sketch.24 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Nach einer Intervention der AK Niederösterreich beim ehemaligen Dienstgeber musste dieser seiner Ex-Bediensteten letztlich 31.433 Euro netto auf ihr Konto überweisen. Für die Köchin ein Vermögen, das ansonsten womöglich beim dreisten Arbeitgeber geblieben wäre.

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