Wissen Sie, was "Phubbing" ist?

Jeder tut es: Freunde, Familie, Kollegen - und auch Sie selbst. Den Begriff kennt niemand, das Phänomen kann jedoch sogar Beziehungen bedrohen.
Fast jeder von uns tut es täglich, ohne es zu bemerken. Wir befinden uns gerade in einer Konversation und greifen währenddessen zum Smartphone. Das ist nicht nur unhöflich, es kann sogar Beziehungen zerstören. "Phubbing" setzt sich aus dem englischen "phone" und "snubbing" (zu deutsch: jemanden vor den Kopf stoßen) zusammen.

"Phubbing" kann Beziehungen zerstören

In einer Studie der texanischen Baylor University wurden 145 Paare zu ihrer Smartphone-Nutzung und der Beziehungszufriedenheit befragt. Daraus resultierte, dass "Phubbing" ernstzunehmende Auswirkungen auf die Beziehung haben kann und mitunter im Zusammenhang mit Depressionen stehen. Natürlich betrifft das nicht nur Partnerschaften, sondern alle Beziehungen, die wir mit unseren Mitmenschen pflegen.

Halbhörigkeit mit Folgen

Schnell mal etwas zu liken, eine Whatsapp-Nachricht zu beantworten oder durch den Newsfeed ein soziales Medium zu scrollen wirkt sich auf die Qualität des Gesprächs aus. Man hört nur halb zu, was einem erzählt wird. Das Gegenüber kann diese Ausgeschlossenheit sogar als körperlichen Schmerz empfinden. Denn Augenkontakt ist bekanntlich ein wichtiges Element von Kommunikation, mit der wir Zuwendung und Empathie abbilden können.



Zurück zur Konzentration

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Schon der permanente Reflex sollte uns zum Nachdenken bringen.Wer an seinem Verhalten etwas ändern möchte, muss sich zuerst beobachten. Man muss wissen, wann man zum Smartphone greift. Am besten im nächsten sozialen Setting wie einem Abendessen nicht das Handy neben sich am Tisch liegen lassen, sondern in die Tasche geben.

(GA)

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