In der Abfahrt am Mittwoch ließ der Schweizer Urs Kryenbühl mit einem starken sechsten Platz aufhorchen. Der 28-Jährige hatte in der Vergangenheit mit Verletzungen zu kämpfen. Den Super-G musste er dann aber frühzeitig abbrechen. Er hielt sich das Knie und brauchte Hilfe von Streckenposten, um ins Tal zu kommen. Er wurde umgehend in ein Spital gebracht, um sich genaueren Untersuchungen zu unterziehen.
Am Freitagmorgen publiziert Swiss-Ski in einer Medienmitteilung die Diagnose: Kryenbühl hat sich eine Ruptur des rechten vorderen Kreuzbandes zugezogen. Diese würde zunächst konservativ, also ohne Operation behandelt. Mitte Februar soll dann entschieden werden, ob der 28-Jährige doch noch unters Messer muss. Die WM in Courchevel wird er so sicherlich verpassen.
Kryenbühl hatte sich bereits vor knapp zwei Jahren beim Sturz nach dem Zielsprung in Kitzbühel schwer verletzt – damals zog sich das Ski-Ass einen Kreuzbandriss und eine Gehirnerschütterung zu. Ein Jahr später verletzte er sich zudem im Becken- und Hüftbereich.
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