Entgleisung bei der Pressekonferenz von Marokkos Fußball-Frauen!
Ghizlane Chebbak stellte sich im Vorfeld des WM-Hits gegen Deutschland (Montag, 10:30 Uhr) den Fragen der internationalen Presse. Ein BBC-Reporter sorgte für einen Eklat.
Der Mann fragte die Marokko-Kapitänin, ob es in ihrem Team homosexuelle Spielerinnen gibt. Ein von der Fifa eingesetzter Moderator brach die Befragung ab. Chebbak und andere Anwesende reagierten bestürzt.
Das ÖFB-Team konnte sich nicht für die WM qualifizieren. Dieser Kader vertrat uns bei der letzten EURO:
Hintergrund: Homosexuelle Beziehungen sind in Marokko strafbar. Im Frauenfußball – anders als bei den Männern – leben viele Profis ihre Homosexualität frei aus. Marokko steht wie andere Nationen für seine Haltung international in der Kritik.
Marokko ist das erste arabische Land, das an einer WM teilnimmt. Chebbak: "Wir fühlen uns geehrt, das erste arabische Land zu sein, das an der Frauen-Weltmeisterschaft teilnimmt. Wir haben das Gefühl, dass wir eine große Verantwortung übernehmen müssen, um ein gutes Image zu vermitteln und die Erfolge zu zeigen, die die marokkanische Fußball-Mannschaft durch die Qualifikation für die Weltmeisterschaft erzielt hat."