Wintersport

WM-Held crasht Servicemann ins Spital, Knauß hilft aus

Raphael Haaser rast sensationell zu WM-Bronze. Und das ohne seinen Servicemann, den er selbst unfreiwillig ins Spital beförderte.
Sebastian Klein
07.02.2023, 20:07
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Zwei WM-Tage, drei österreichische Medaillen. Nach dem Sensations-Bronze seiner Schwester Ricarda macht es ihr Raphael Haaser gleich, rast am Dienstag in der Kombi auf den dritten Platz und lacht hinter dem Silbernen ÖSV-Kollegen Marco Schwarz vom Stockerl.

Für Haaser ist es erst der zweite Stockerlplatz seiner Karriere, beim WM-Debüt sogleich die erste Medaille. Das Kunststück gelingt, wie er im WM-Studio danach verrät, unter erschwerten Voraussetzungen. Denn: Haaser reiste ohne seinen Servicemann Michael Wallner in den WM-Ort Courchevel.

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"Schuld" ist er selbst. Haaser beförderte den Servicemann im Dezember durch einen Sturz beim Einfahren vor dem Riesenslalom in Alta Badia und den folgenden Crash ins Krankenhaus: "Ich hab ihm das Schien- und Wadenbein leider abgetreten." Beide Knochen waren gebrochen. Für den ÖSV-Star sei es der bisher schwierigste Tag seiner Karriere gewesen. "Michi ist jetzt in der Reha, ich hoffe, er ist bald wieder fit."

Nach seinem bisher größten Erfolg gibt es einen kurzen, ersten Kontakt über WhatsApp. Den Inhalt verrät Haaser nicht.

Interessant: Anstelle von Wallner präparierte in Courchevel Franz Knauß die Bronze-Skier des Tirolers. Der Bruder von Ex-ÖSV-Star und ORF-Experte Hans Knauß hat einen Anteil am österreichischen Ski-Märchen.

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